Jahresrückblick – Life

Wie startet man in ein neues Jahr, wenn das Herz so zerbrochen ist, dass man nicht mehr weiß, wie es vorher war, sich nicht mehr erinnern kann, wie es sich ohne diesen riesengroßen Schmerz anfühlt?! Mit dieser Frage sah ich mich heute vor einem Jahr konfrontiert.

Wenn ich eines wusste, dann, dass ich froh war, dass 2016 zu Ende geht, ich hatte aber Angst, dass sich 2017 nichts ändern würde.
Am liebsten hätte ich mich daher zu Hause in meinem Bett verkrochen und den Jahreswechsel einfach nur verschlafen.

Zum Glück haben das meine Freunde aber nicht zugelassen und so feierte ich Silvester 2016/2017 mit den besten Freunden, die man sich nur vorstellen kann!
Wir haben gegessen, getrunken, geredet und gelacht – und ich hatte Spaß! Sicher gab es manchmal diese Zeitpunkte, an denen die Erinnerungen zurückkamen und mich kurzfristig eingenommen haben, aber diese Phasen dauerten zum Glück nicht lange an.

Um Mitternacht standen wir dann alle draußen auf der Straße, haben das schöne Feuerwerk bewundert und auf ein gutes neues Jahr 2017 angestoßen.
Ich wurde von allen Seiten umarmt und sowohl meine engsten Freunde als auch jene, die ich leider sehr selten sehe haben mir ein wunderschönes neues Jahr und alles Gute dafür gewünscht. Ich kann mich noch ganz genau an diesen Moment erinnern und dass ich den Tränen sehr nahe war, aber im positiven Sinn. Ich war einfach so dankbar. Und ich bin es immer noch.

It has been one of the greatest and most difficult years of my life. I learned everything is temporary. Moments. Feelings. People. Flowers. I learned love is about giving- everything- and letting it hurt. I learned vulnerability is always the right choice because it is easy to be cold in a world that makes it so very difficult to remain soft. I learned all things come in twos: life and death, pain and joy, sugar and salt, me and you. It is the balance of the universe. It has been the year of hurting so bad but living so good, making friends out of strangers, making strangers out of friends. We must learn to focus on warm energy, always. Soak our limbs in it and become better lovers to the world, for if we can’t learn to be kinder to each other how will we ever learn to be kinder to the most desperate parts of ourselves.

Das Jahr 2017 war geprägt von Höhen und Tiefen. Ich habe viele schöne Dinge erlebt und hatte auch sehr schwierige Zeiten.

Die beiden Wörter, die mein Jahr 2017 wohl mit am besten beschreiben waren wohl mit Abstand „Freunde“ und „Spaß“!
Ja, wenn ich das vergangene Jahr mit zwei Worten beschreiben müsste, dann wären es diese.

Natürlich bleiben die Erinnerungen an die wohl schwierigste Zeit in meinem Leben, in der ich mit mir selbst einfach nicht zurechtkam und mich gefragt habe, ob ich jemals wieder aus diesem Loch herausfinden würde. Und ganz ehrlich, meistens habe ich in dieser Zeit nicht daran geglaubt. Aber diese Erinnerungen verblassen nach und nach. Ich werde diese Zeit niemals vergessen – das möchte ich auch gar nicht. Aber ich blicke mit Dankbarkeit zurück, stolz, es geschafft zu haben!

Und die Erinnerungen, die mir tagtäglich ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn ich daran zurückdenke sind jene mit meinen Freunden. Wir haben dieses Jahr so viel erlebt, haben viele Nächte zum Tag gemacht und hatten unheimlich viel Spaß. Ich habe sehr viel Zeit mit meinen allerbesten Freunde verbracht, die auch immer für mich da waren, wenn es mir wieder einmal nicht gut gegangen ist, sich meine endlosen Nachrichten durchgelesen haben, in denen immer wieder dasselbe stand und das auch, obwohl ich oft sicher nicht besonders liebenswert gewesen bin.
Außerdem bin ich aber auch endlich über meinen Schatten gesprungen und habe das Kapitel „neue Leute kennenlernen“ in Angriff genommen. So sind in diesem Jahr aus einigen „Bekanntschaften“ (etwa mit Arbeitskollegen oder flüchtigen Freunden) richtige Freundschaften entstanden über die ich sehr dankbar bin. Und nicht zuletzt habe ich in diesem Jahr auch ganz neue Freunde kennengelernt, die teilweise jetzt schon zu wahnsinnig wichtigen Menschen in meinem Leben geworden sind und bei denen ich mir sicher bin, dass sie noch eine große Rolle für mich spielen werden!

Zusammenfassend kann ich also sagen 2017 war wirklich eines der schwersten und gleichzeitig auch eines der besten Jahre meines Lebens und hat mich zum glücklichsten Menschen gemacht, der ich wohl jemals war.

 

 

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2018!

365 new days, 365 new chances – let’s make the best out of it!

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Jahresrückblick – Musik

Ich liebe Musik und sie läuft eigentlich auch immer und überall.

Spotify erstellt einem ja jedes Jahr Playlists aus den Songs, die man das Jahr über am meisten gehört hat – diese Playlist höre ich nun seit letzter Woche auf und ab und erinnere mich an bestimmte Momente und Situationen, in denen ich dieses Lied gehört habe oder an die es mich erinnert.
Einige dieser Songs und Momente möchte ich euch nun heute vorstellen:

 

https://open.spotify.com/embed/user/spotify/playlist/37i9dQZF1E9L2CDi9zhrfv

Platz 81: Africa – Toto

Im August war ich heuer 3 Tage mit meinem Vater wandern in Kärntet. Unsere Roadtrips von und nach Hause bzw. zu den einzelnen Stationen unserer Wanderungen haben wir den 70er-Jahre Radiosender von Spotify auf und ab gehört und dabei lauthals zu den alten Klassikern mitgesungen. Eines dieser Lieder war Africa von Toto, das ich seitdem ab und zu immer noch sehr gerne höre 🙂

„I know that I must do what’s right“

 

Platz 69: 500K – Kraftklub

Dieser etwas andere Song der Band Kraftklub war diesen Sommer der Soundtrack von meinen Freunden und mir, egal ob im Auto, auf Parties oder am Fahrrad beim nächtlichen Heimradeln.

„Die Fans von früher fragen: Wieso? rappen die in diesem komischen Flow?“

 

Platz 65: Despacito – Luis Fonsi, Daddy Yankee

Niemand konnte diesen Sommer dieses Lied mehr hören, weil es überall zu Tode gespielt wurde. Was soll ich sagen – ich habe es auch im Auto, zu Hause oder beim Laufen zusätzlich noch liebend gern gehört bzw. mache dies auch heute noch.

„Tú, tú eres el imán y yo soy el metal“

 

Platz 32. Hart To Say I’m Sorry – Chicago bzw. Platz 29: More Than Words – Extreme

Auch diese beiden Lieder stammen aus einem Oldies-Radiosender von Spotify und haben es in meine persönliche 2017er Playlist geschafft, weil ich sie nach wie vor sehr gerne höre.

„After all that we’ve been through, I will make it up to you. I promise to.“

„More than words is all you have to do to make it real“

 

Platz 27: Dream On – Amy McDonald

„Live on and dream on – I’m on top of the world and I’m on the right track, I’m on top of the world and I won’t look back“ – diese Textzeile hat mich bei jeder meiner Wanderungen in diesem Sommer (und davon gab es dieses Jahr einige) begleitet, weil ich auf jedem Gipfel genau diesen Satz im Kopf hatte. Für mich drückt diese Zeile genau das aus, was ich beim Wandern fühle, wenn ich endlich oben angekommen bin und auch mit der Reise, auf der ich mich persönlich in meinem Leben dieses Jahr plötzlich befunden habe, lässt er sich sehr gut in Verbindung bringen.

„Live on and dream on – I’m on top of the world and I’m on the right track, I’m on top of the world and I won’t look back“

 

Platz 26: Is My Love Enough – White Lies

Die White Lies habe ich heuer am Frequency live gesehen und obwohl ich sie schon vorher gekannt habe, habe ich einige ihrer Lieder dadurch erst so richtig lieben gelernt – als ich sie in den 2 Wochen vor dem Frequency in Dauerschleife gehört habe 😀

„If I could make it right, I’d make it right now“

 

Platz 24: Heavy – Linkin Park

Natürlich waren wir alle sehr betroffen vom diesjährigen Tod des Linkin Park Sänger Chester Bennington.
Als ich dieses Lied das erste Mal gehört habe, hat mich der Text sofort angesprochen und als ich es meiner Schwester vorgespielt habe meinte sie zu mir „Seit wann schreibst du Texte für Linkin Park?“ Der Text hat mir zu einer bestimmten Zeit in diesem Jahr wirklich direkt aus der Seele gesprochen, umso mehr berührt mich der Song nun, wenn ich ihn jetzt höre.

„I don’t like my mind right now. Stacking up problems that are so unnecessary. Wish that I could slow things down. I wanna let go, but there’s comfort in the panic“

 

Platz 19: The Funeral – Band Of Horses

Ein Titel, den ich vor Jahren durch die Serie One Tree Hill (btw. eine der BESTEN Serien der Welt ever!) kennengelernt habe und seitdem zwischenzeitlich immer mal wieder gehört habe. Heuer waren Band of Horses am Frequency und seitdem ich das erfahren habe, lief der Song bei mir wieder auf und ab und ist daher auch einer des meist gehörten Songs 2017.
Außerdem ist der Song seitdem mein „Must Sing“ bei jeder Karaoke-Party – und noch niemand hat mich darin geschlagen 😉

„At every occasion, I’ll be ready for the funeral“

 

Platz 14: Feel Good – Gryffin, Illenium, Daya

Auf diesen Song hat mich ein Freund im Frühling dieses Jahres gebracht und ich habe ihn schon damals sehr gerne gehört.
Seit einigen Wochen höre ich ihn nun wieder regelmäßig, weil der Text einfach genau zu meiner momentanen Situation passt und ich das Lied daher noch mehr liebe als vorher schon.

„Take my hand in the middle of a crisis; Pull me close, show me, baby, where the light is; I was scared of a heart I couldn’t silence; But you make me, you make me feel good, I like it“

 

Platz 12: Happier – Ed Sheeran

Dass es nicht mehr Songs von Ed Sheeran (außer diesem nur noch Castle On The Hill auf Platz 43) in meine Jahresfavoriten geschafft haben, wundert mich, denn diesen Künstler habe ich im Sommer dieses Jahr ständig gehört.
Grund dafür war, dass ich mir Anfang Juli Tickets für sein Konzert im August 2018 sichern konnte (nachdem ich 2 Stunden in der Warteschleife von oeticket vorm Computer gesessen bin) und mich seitdem waaaahnsinnig auf dieses Event freue!
Seit einigen Wochen ist natürlich Perfect eines meiner absoluten Lieblingslieder und ich bin mir sicher, dass es dieser Song in meine Top 100 im Jahr 2018 schaffen wird 😉

„I could try to smile to hide the truth

„And I’m on my way, I still remember, these old country lanes, when we did not know the answers

 

Platz 8: Something Just Like This – The Chainsmokers

Neben diesem Lied ist auch Don’t Let Me Down noch in dieser Favourite Playlist vertreten und zwar auf Platz 11 – das wundert mich gar nicht, denn diese beiden Lieder liebe ich nach wie vor.
Aus diesem Grund haben mir meine lieben Freunde auch Konzerttickets für The Chainsmokers gekauft und im Februar 2018 fahren wir daher alle gemeinsam nach Wien und schauen uns diese Band live an.

„And Superman unrolls a suit before he lifts; But I’m not the kind of person that it fits

„Crashing, hit a wall; Right now I need a miracle“

 

Platz 7: Bohemian Rapsody – Queen

Natürlich kannte ich diesen Song, aber durch die Aktion des Radiosenders Ö3, bei denen der „Song meines Lebens“ gesucht wurde, und dieses Lied auf Platz 2 landete, wurde er mir wieder in Erinnerung gerufen und ich habe erst so richtig bemerkt, wie perfekt dieses Lied eigentlich ist.
Einer meiner schöndten Momente im Jahr 2017 war eindeutig, als ich mit meiner Mum am Life Radio Sommer Open Air war und nach den Konzerten zu diesem Song ein Feuerwerk gemacht wurde ❤

„Is this the real life, is this just fantasy; Caught in a landside, no escape from reality; Open your eyes, look up to the skies and see“

 

Platz 1: Mama – Pizzera&Jaus

Diese beiden Herren habe ich Ende November 2016 das erste Mal gehört und seitdem liebe ich jedes Lied von ihnen.
Mein absolutes Lieblingslied von Pizzera & Jaus – und offensichtlich generell im Jahr 2017 – war Mama. Hier passt einfach alles zusammen, der Text, die Melodie, die Stimmen – einfach perfekt.
Umso mehr freue ich mich, dass ich auch diese Band im Jahr 2018 live sehen werde 🙂

„… und hob i gwoat auf di im Regen host die imma beeilt, weil du nie gnumma host nur gebn als häst Flyer verteilt.“