„Märchen schreibt die Zeit ..“

„… in des Dichters Kleid, die Schöne und das Biest.“

 

Wer kennt ihn nicht, den Zeichentrick-Film aus dem Jahr 1991?!
Zugegeben, vollständig habe ich den Film wahrscheinlich nicht all zu oft gesehen. Zu gruselig waren einfach die Szenen mit den Wölfen, dem düsteren Wald und auch das Biest flößt einem als Kind Angst ein.
Was ich geliebt habe, waren die Lieder. Ich habe sie auf und ab gehört, vor allem „Sei hier Gast“ oder Belles Lied „Unsere Stadt“.

Natürlich habe auch ich in den letzten Monaten mitbekommen, dass „Die schöne und das Biest“ nun als Verfilmung mit Emma Watson ins Kino kommen wird und natürlich hatte ich mir vorgenommen, ihn mir anzusehen. Mehr Gedanken habe ich mir darüber aber nicht wirklich gemacht, hatte mir keinen Trailer angeschaut und wusste daher auch nicht, was mich erwartete, als ich im Kinosessel saß.

Gleich in der ersten Szene, als Belle zu singen beginnt, war mein erster Gedanke, dass ich mir den Film doch besser auf englisch ansehen hätte sollen, um Emma Watson bzw. die Originalschauspieler singen zu hören.
Aber bereits nach einigen Zeilen war diese Kritik vergessen – als ich merkte, dass es sich um die „alten“ Lieder aus dem Zeichentrickfilm handelte. Sie waren natürlich nicht 100%ig gleich, die Melodien waren etwas verändert und wahrscheinlich auch die Texte ein bisschen. Aber man hat sie auf jeden Fall wiedererkannt und nachdem ich die Leider aus meiner Kindheit natürlich nur auf deutsch kannte, verliebte ich mich sofort in den Film.
Und obwohl ich den Ausgang kannte, das Ende mehrmals gesehen habe fieberte ich doch mit und versank für zwei Stunden in der Märchenwelt! 🙂

 

Ich bin überhaupt ein Mensch, der gerne in andere Welten eintaucht.
Ich liebe Happy-Ends!
Schon oft habe ich mit Freunden darüber geredet, wo denn der Sinn liegt, mir zweieinhalb Stunden einen Film anzusehen, mit den Hauptpersonen mitzufiebern nur um am Ende zu erfahren, dass die Hauptperson nicht mit der Liebe ihres Lebens glücklich wird 😀 Von diesem Drama hat man ja ohnehin im eigenen Leben genug 😉
Aber wahrscheinlich bin ich hier einfach eine Träumerin, wenn ich nicht mich beschwere, wenn jemand sagt „Es wäre ja langweilig, wenn das Leben so einfach wäre!“ und wenn ich auch auf Disney-Wunder im echten Leben hoffe.

Und bis mir jemand das Gegenteil beweisen kann, werde ich in meiner Märchenwelt leben und auf „und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“ warten 🙂

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