Weihnachten 2016

Schwuppdiwupp, schon ist Weihnachten auch schon wieder vorbei!

Meine Weihnachtsfeiertage waren etwas anders als geplant, aber ich habe sie auf jeden Fall genossen.

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Bereits am 23. Dezember gab es heuer bei einer Freundin eine Weihnachtsfeier. Es wurde Glühwein getrunken, Bratäpfel gegessen, viel geredet und vor allem gelacht. Es wurden Wichtelgeschenke ausgetauscht und wir verbrachten einfach eine schöne Zeit miteinander, einfach indem wir uns an dem Abend alle füreinander Zeit nahmen und einen schönen Abend zusammen hatten.

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Am 24. Dezember musste meine Schwester bis 13:30 arbeiten. Sie arbeitet in einem Bekleidungsgeschäft und dieses hatte auch am Tag des Heiligen Abends bis 13:00 geöffnet. Bereits um 12:00 fuhr ich in das Einkaufszentrum, in dem sich das Geschäft befindet und brachte ihr und ihren beiden Kolleginnen etwas Lebkuchen, Schokolade und alkoholfreien Punsch. Nach dem Schließen des Geschäfts wartete ich noch auf sie und wir fuhren dann gemeinsam zu unseren Eltern.
Dort angekommen wartete das Essen bereits auf uns – es gab Raclette!

20161224_155418Nachdem wir uns vollgegessen hatten, entschlossen sich meine Schwester und ich, einen Spaziergang zu machen. Es regnete zwar draußen, aber wir schnappten uns einfach zwei Regenschirme und machten uns über eine Stunde auf den Weg durch unsere Heimatstadt.

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Wieder zu Hause angekommen bereiteten wir noch die letzten Sachen vor und um etwa 17:00 gab es dann die Bescherung. Leider konnte ich diesen Moment nicht so richtig genießen, weil ich 20161224_184152seit Dienstag letzter Woche immer wieder starke Zahnschmerzen hatte und diese sich genau zu diesem Zeitpunkt wieder zurück meldeten. Dennoch war die Bescherung wie immer wunderschön. Jedes Jahr wieder denke ich mir, dass es mich mehr glücklich macht, die Gesichter meiner Eltern oder meiner Schwester zu sehen, wenn sie meine Geschenke öffnen. So war es auch dieses Jahr.

Nach der Bescherung hörten wir weiter Weihnachtslieder, tranken Punsch und Glühwein und beschäftigten uns mit unseren Geschenken. Übersetzt hieß das, dass meine Schwester und ich den Amazon TV Stick installierten, den wir unseren Eltern geschenkt hatten, während ich an meinem Kindle, den ich mir von meinen Eltern gewünscht hatte, die ersten Einstellungen vornahm.

20161224_202253Etwa zwei Stunden später fuhren wir gemeinsam zur Wohnung von meiner Schwester und ihrem Freund. Dort gab es noch eine leckere Weihnachtsjause und wir schauten uns gemeinsam den Film „Zoomania“ an und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

 

Den 25. Dezember verbringen wir traditionsgemäß immer bei unseren Großeltern, den Eltern meines Vaters. Zu Mittag fuhren wir daher in ein Gasthaus, wo bereits meine Großeltern, Tante, Onkel und Cousin warteten. Nach dem Essen fuhren wir gemeinsam zu ihnen nach Hause, wo wir mit Kaffee&Kuchen, Knabbereien, Maroni und vielen anderen Leckereien vollgestopft wurden. Der Nachmittag steht dann immer im Zeichen eines Spiels, heuer war es die 2000er Ausgabe von Trivial Pursuit, die ich mir am Vortag noch selbst gekauft hatte.

Der Abend verlief dann etwas anders als geplant. Nach dem Treffen bei meinen Großeltern war ich noch mit meiner Schwester nach Hause gefahren, weil wir uns „Tatsächlich Liebe“ anschauen 20161225_201126
wollten. Aber nach etwa 20 Minuten, in denen ich mich aufgrund meiner Zahnschmerzen absolut nicht konzentrieren konnte, holte mich mein Vater ab und wir fuhren nach Linz zum zahnärztlichen Notdienst ins UKH. Dort angekommen musste ich zwar zweieinhalb Stunden warten, wurde dann aber mittels einer Wurzelbehandlung von meinen Schmerzen befreit.

 

20161225_200851-animationAm letzten Feiertag traf ich mich bereits um 9:30 mit Freunden im Fitness Studio, wo wir brav das Essen der letzten Tage abtrainierten. Wieder zu Hause angekommen, gab es noch einmal Raclette mit meinen Eltern, meiner Schwester und ihrem Freund. Auch nach diesem Essen musste wieder ein Verdauungsspaziergang sein.
Nach dem Spaziergang schafften meine Schwester und ich es dann doch noch, uns „Tatsächlich Liebe“ anzusehen, aßen noch mehr Schokolade und Knabbereien – ein perfekter Ausklang eines Weihnachtswochenendes.

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Die Weihnachtsfeiertage waren zwar überhaupt nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, was nicht nur an meinem nächtlichen Zahnarzt-Besuch im UKH lag, sondern auch an den Veränderungen, die im letzten Monat passiert sind und die dazu geführt haben, dass ich diese Tage so verbracht habe, wie ich sie eben verbracht habe. Immer wieder überkam mich auch die Traurigkeit, dass Weihnachten (wieder einmal) nicht so war, wie ich es mir so sehr gewünscht hatte.
Aber vielleicht ist das der Zauber von Weihnachten, den wir aus unserer Kindheit kennen, der irgendwann verfliegt und wir die Feiertage nicht mehr so wahrnehmen können, wie wird das früher getan haben. Vielleicht ist das aber auch gut so! Man lernt die Dinge zu schätzen, die man hat und rückt etwas näher zusammen.
Und ich bin allen Menschen, die die Weihnachtsfeiertage mit mir verbracht haben oder die an mich gedacht und mir geschrieben oder mit mir telefoniert haben so furchtbar dankbar.

Es ist einfach schön, Menschen zu haben, denen man wichtig ist und die für einen da sind, egal ob persönlich oder am Telefon.
Und vielleicht macht im Erwachsenenalter genau das den Zauber von Weihnachten aus!

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