Veränderungen

Ich hasse Veränderungen!

Bzw. vielleicht besser ausgedrückt – ich kann schlicht und einfach mit Veränderungen sehr oft nicht umgehen!

Während meiner Schulzeit war alles ganz einfach: ich ging in die Schule, ich kam heim, ich machte meine Hausaufgaben, ich traf mich mit Freunden, ich ging schlafen – repeat. Bereits vor meiner Matura stellte sich dann natürlich die Frage „was nun?“.

Ich entschied mich damals für ein Studium, welches ich allerdings nach einem Jahr wieder aufhörte, weil es nicht das war, was ich mir von meinem Leben vorstellte und weil es mir einfach zu schwer war.
Danach fing ich in dem Bekleidungsgeschäft, in dem ich während dem Studium schon samstags gearbeitet hatte, an Vollzeit zu arbeiten. Die Arbeit machte mir Spaß, ich verstand mich sehr gut mit meinen Kolleginnen (ja, es waren eigentlich zu 99% nur Frauen) – mit einigen von ihnen habe ich zum Teil heute noch Kontakt. Ich wollte jedoch „mehr“ aus meinem Leben machen und so beschloss ich nach zwei Jahren in die Bundeshauptstadt nach Wien zu ziehen.

Im Herbst 2010 begann ich also mein Publizistik-Studium an der Universität Wien. Zu diesem Zweck zog ich in ein Studentenheim. Es sollte eine Übergangslösung sein, ich wollte mir nach einigen Monaten eine Wohnung oder WG in Wien sowie einen Job dort suchen. Leider ging mein Plan nicht so auf, wie ich mir das vorgestellt hatte – ich fand nur schwer Anschluss in meiner (bis dahin) Lieblingsstadt und pendelte so weiterhin jedes Wochenende zwischen Wien und Linz. Nach drei Jahren schloss ich das Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften mit dem Bachelor ab und zog wieder zurück nach Linz.
Grund dafür war nicht nur der fehlende Anschluss in Wien, sondern auch das Masterstudium der Webwissenschaften, welches ich an der JKU Linz absolvieren wollte.
In Linz fand ich durch bereits bestehende Freunde viel schneller Anschluss und fühlte mich von Anfang an viel wohler, vielleicht auch, weil ich meine Eltern und meine Schwester jederzeit einfach besuchen konnte.
Als ich vor drei Jahren das Studium begonnen habe, hatte ich eigentlich geplant, zum jetzigen Zeitpunkt bereits Master of Science zu sein und einen tollen Vollzeit-Job zu haben. Sieben Semester später bin ich noch immer nicht fertig und meistens finde ich das auch gar nicht so schlimm.

Auch diese letzten drei Jahren waren für mich geprägt von Veränderungen, einigen guten aber auch von vielen, die ich so nicht gewollt habe.
Auch jetzt gerade habe ich wieder mit einer sehr sehr großen Veränderung zu kämpfen. Worum es sich genau handelt, möchte ich nun nicht genau erläutern, es handelt sich aber um eine Veränderung, die ich so nicht gewollt habe und mit der ich mich jetzt erstmal abfinden muss.
Aus diesem Grund habe ich in den letzten Wochen und Monaten viel über die letzten Jahre reflektiert, über Entscheidungen die ich getroffen habe und Dinge, die „passiert“ sind. Was ich dabei bereits herausgefunden habe ist, dass ich es schon viel zu lange von anderen abhängig gemacht habe, ob es mir gut geht oder nicht. Ich habe momentan gar nicht so wirklich einen Plan davon, was ich gerne mache und warum.
Das war auch der Grund dafür, warum ich jetzt mit diesem Blog starten möchte. Ich habe in den letzten vier Jahren bereits zweimal damit angefangen einen Blog zu führen, habe aber aus verschiedenen Gründen immer wieder damit aufgehört. Und weil schreiben ja bekanntlich auch eine Art der Therapie ist, ist vielleicht genau jetzt der richtige Zeitpunkt, das Projekt Blog wieder aufzunehmen!
In meinem Blog wird es um ganz verschiedene Dinge gehen. Viele Dinge werden sich um Beauty und Lifestyle drehen, weil das Dinge sind, die mich sehr interessieren und ein großer Teil meines Lebens sind. Nachdem ich in der nächsten Zeit aber auch viele Dinge „ausprobieren“ möchte, werde ich über die verschiedensten Dinge hier berichten.

01_veraenderungen01Auch der Name meines Blogs ist von dieser „Reise“ ein bisschen abgeleitet – 23 ist meine absolute Lieblingszahl, weil ich am 23. Oktober geboren wurde und meinen Geburtstag einfach über alles liebe! Aus diesem Grund wollte ich einen Blog-Namen mit dieser Zahl drinnen haben. Und twentythree-dots hat sich dann irgendwie in meinem Kopf ergeben und ich denke, dass der Name ganz passend ist.
Ich freue mich natürlich über jede Person, die mich hier auf meinem Blog begleitet und werde euch mit vielen interessanten und auch mal weniger interessanten Themen versorgen.

Liebe Grüße,
Sarah

 

Picture via Pinterest

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2 Kommentare zu „Veränderungen

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